BINAURALE BEATS – Wie Frequenzen helfen und heilen

Wie wir über unsere Ohren mit speziellen Frequenzen unser Gehirn und Psyche beeinflussen können

Binaurale Beats sind für die meisten kein Begriff, unter dem man sich etwas vorstellen kann. Beats kann man noch am ehesten mit Musik in Verbindung bringen, aber das war es dann auch.

Der deutsche Physiker Heinrich Wilhelm Dove entdeckte bereits im Jahr 1839, dass ein Mensch akustische Schläge wahrnimmt, wenn ihm zwei unterschiedliche Töne von links und rechts an die Ohren dringen. Der Biophysiker Gerald Oster forschte diese Entdeckung weiter und fand 1973 heraus, dass die Differenz beider Frequenzen über das Gehirn erzeugt wird. Die Frequenzen müssen dabei zwischen 0.1 und 30 Hertz liegen und entsprechen dem Bereich der elektrischen Hirnwellen-Aktivität.

Binaurale Beats können dabei helfen, Stress zu reduzieren und in die Tiefentspannung zu gelangen. Es gibt zahlreiche Hinweise wissenschaftlicher Studien darauf, dass sie dazu beitragen können, kognitive Fähigkeiten zu verbessern, z. B. die Konzentrations- und Erinnerungsfähigkeit.
Eine Studie von 2017, die vom Springer-Verlag veröffentlicht wurde, zeigte, dass die richtigen Frequenzen, positive Auswirkungen auf das Langzeitgedächtnis haben können. Die Hälfte der Teilnehmer erhielt über binaurale Beats eine mittlere Frequenz im Beta-Frequenz-Bereich und die anderen im Theta-Frequenz-Bereich. Das Ergebnis war, dass die Beta-Frequenz-Gruppe mehr Erinnerungsfähigkeit an zuvor aufgesagte Worte hatte, als die Theta-Frequenz-Gruppe.

Regelmäßige Beschallungen mit binauralen Beats können schmerzlindernd und angstreduzierend sein. Entscheidend sind hierbei Dauer, Häufigkeit und die entsprechende Frequenz.

Unsere Empfehlung für mehr mentale Leistung

  • Sie können im Rahmen unserer TSR-Therapie die binauralen Beats im vollen Umfang genießen. Wir arbeiten dabei je nach Tageszeit im Alpha, Beta und Theta-Bereich.
  • Zur Unterstützung von Meditationen empfehlen wir den Gamma-Bereich. Die Wirkung wird hierbei nur durch Kopfhörer erzielt.
  • Einmalige Anwendungen reichen leider nicht und so empfiehlt es sich, dieses Hörerlebnis regelmäßig mehrmals in der Woche zu genießen.
  • Denken Sie nach jeder Anwendung an die Flüssigkeitszufuhr. Ihr Körper braucht Unterstützung beim Ausschwemmen von Stoffwechselabbauprodukte.

„Der Mensch hat zwei Ohren und eine Zunge, damit er doppelt so viel hören kann, wie er spricht.“ (Epiktetos)