SPORT ALS GLÜCKSBRINGER – Was passiert, wenn wir uns körperlich betätigen?

„Mens sana in corpore sano“ bedeutet „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Nur wenn es uns körperlich gut geht, können wir in Beruf und Schule Leistungen erbringen, uns konzentrieren und anstehende Arbeiten gut erledigen. Gerade heutzutage liegt hierbei aber der Hund begragen. Nach einem langen Tag in der Schule oder im Büro schmerzt der Nacken, der Kopf dröhnt, und wir können uns nicht mehr konzentrieren. Der Grund: Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig. Denn der menschliche Körper ist auf Bewegung ausgerichtet – und war es schon immer.

Was bewirkt Sport in unserem Körper? Schauen wir uns die Auswirkung auf der Ebene des Knochenskeletts, Muskelsystems, Herz-Kreislaufsystems und Hormonsystems an.

Die Auswirkung von Sport im Bereich des Knochenskeletts sieht man in der Verdichtung der Knochen, höhere Elastizität und Verdickung von Sehnen. Die Muskulatur wird besser und mit Nährstoffen versorgt. Sehnen und Bänder werden stärker, die die Gelenke schützen.
Zudem wird die Blutproduktion angeregt, die für den Sauerstofftransport wichtig sind, womit sich auch die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Die Zahl der Antikörper steigt 10 bis 12 Wochen nach Beginn eines Ausdauertrainings. Dadurch reduziert sich die Anfälligkeit für Infektionen.

Ausdauertraining erweitert die Atemwege und erhöht die Sauerstoffaufnahme bis zu 25 Prozent. Sportler atmen weniger, dafür mit tieferen Zügen. Durch sportliche Aktivität steigt die Durchblutung in verschiedenen Hirnarealen, die Gedächtnisleistung wird verbessert. Erhöhte geistige Leistungsfähigkeit und leichtere Denk- und Konzentrationsprozesse.
Es werden vermehrt „Glückshormone“ (Serotonin, Dopamin und Endorphine) ausgeschüttet. Diese wirken stimmungsaufhellend; bessere Stressbewältigung, Steigerung des Selbstwertgefühls und Verbesserung von depressiven Verstimmungen sowie Ängsten.

Unsere Tipps, um Ihren täglichen Bewegungsbedarf zu decken

  • Suchen Sie sich eine Sportart aus, die Ihnen Spaß macht. Dabei sind die Regelmäßigkeit und das Durchhaltevermögen entscheidender als welche körperliche Betätigung gemacht wird.
  • Setzen Sie sich Ziele in Ihrer Leidenschaft und versuchen diese konsequent zu erreichen.
  • Halten Sie sich an die Erholungs- und Regenerationspausen und geben Ihrem Körper die Ruhe, die er benötigt, um fit zu werden.
  • Ergänzen Sie falls nötig Ihre Ernährung mit Mineralien wie Magnesium und Spurenelementen, um Defizite aufzufangen.

„Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe, der läuft wirklich so langsam.“ (Werner Hansch)