VITALSTOFFMANGEL UND PSYCHE -Wie ein Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente auf die Psyche geht

1998 wurde eine Untersuchung veröffentlich, bei der etwa 30% der deutschen Bevölkerung psychischen Störungen betroffen waren. Neuere Untersuchungen ergaben ähnliche Ergebnisse. Bei den Frauen waren es eine von drei und bei den Männern einer von vier im Alter von 18 bis 79 Jahren, bei denen im vorangegangen Jahr eine psychische Störung auftrat. Die Angststörung mit 15,3% war dabei die häufigste Störung, gefolgt von affektiver Störungen mit 9,3% und Störungen durch Substanzgebrauch ca. 5,7%. In 40-50% der Fälle wurden mehrere Diagnosen erhoben. Insgesamt waren fast 30% der Teilnehmer betroffen.

Für unsere psychische Gesundheit sind viele verschiedene Vitalstoffe verantwortlich. Hierzu gehören die B-Vitamine, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Selen, Arginin, Kalzium, Magnesium und Zink. Der Biochemiker und Psychiater Abram Hoffer und sein Partner Humphry Osmond entwickelten schon in den 1950er die orthomolekulare (vitalstoffbasierte) Psychiatrie.

Vitamin D ist ein wichtiger Schlüssel gerade bei psychischen Störungen und kann das Depressionsrisiko halbieren. Schaut man sich die ältere Bevölkerung, speziell in Altersheimen, an, so findet man hier einen  hochgradigen Vitamin-D-Mangel mit Werten teilweise unter 8ng pro Milliliter.  Neben der Stabilisierung des Serotoninspiegels bewirkt Vitamin D eine Stabilisierung der sehr sensiblen Zellstrukturen im Gehirn.

Unsere Tipps, um Ihren Vitalstoffhaushalt  in Griff zu bekommen

  • Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf. Regeneration ist nur in der Schlaf- und Erholungsphase möglich.
  • Bewegen Sie sich an der frischen Luft und tanken Sie genügend natürliches Vitamin D.
  • Reinigen Sie regelmäßig Ihren Körper von außen und innen. Stoffwechselbelastende Substanzen benötigen Vitalstoffe, die an anderen Stellen fehlen. Halten Sie Rücksprache bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, um eine genaue Anleitung zur Entgiftung zu erhalten.
  • Negative Gedanken und Gefühle kosten eine Menge Energie und Hilfsstoffe. Lösen Sie sich von Dingen, die Sie belasten und negativ beeinflussen. Lassen Sie von Dingen los und hören wieder mehr auf Ihren Instinkt. Im Einklang mit sich selbst ist der Vitalstoffverbrauch minimal.
  • Nahrungsmittelergänzungen können nach Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker genommen werden. Zu beachten ist hierbei: Viel bringt nicht immer viel.

„In der einen Hälfte unseres Lebens opfern wir die Gesundheit, um Geld zu erwerben; in der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“ (Voltaire)